Danse des vanités // 2020

Ortsbezogene räumliche Installation // Äste, Rinden, Wurzeln, getrocknetes pflanzliches Material, Steckschaum, Steckknete, Schnur // Grösse variabel

→ Installationsansicht Ausstellung «Aufhellung des Interieurs», Galeriesaal, Villa Flora, Winterthur

→ Auszug Saaltext von Sabine Arlitt (Zitat): “Der grosszügige Oberlichtsaal wird zum Tanzsaal. Märchenzauber und Vergänglichkeit tanzen einen letzten Pas de deux. «Dance des vanités» (Tanz der Eitelkeiten) nennt Katharina Henking ihre raumfüllende Installation aus verdorrtem, getrocknetem und teils halb vermodertem Material. Allerlei Blätter, Rinden und Wurzeln, Blüten, Blumen und Gemüsereste hat sie zusammengesteckt oder mit Schnüren, Fäden und Knetmasse verbunden. Das Zusammenspiel von Parkett, goldbraun durchwirkter und von Alterungsspuren gezeichneter Tapete sowie dem bräunlich dominierten Pflanzenwerk lässt eine Stimmung zurückhaltend-schlichter Eleganz aufkommen. Vergänglichkeit lässt sich im Kleide einer unprätentiösen Schönheit erleben.”

 

Tremolo // 2019

Kinetisches Hängeobjekt // Stahldraht, Wilde Rebe, Klammern, Deckenmotor // Grösse variabel

→ Installationsansicht Kunstfestival Kunsträume oxyd

Tanz der Eitelkeiten // 2018

Verschiedene Materialien wie getrocknete Pflanzen und Blätter, Äste, Kunststoff, Gummi, Gewebe, Trockenblumen-Steckschaum und -Steckkitt // Volumen variabel // Dezember-Ausstellung: Focus // Kunst Museum Winterthur Beim Stadtgarten // 

Hintergrund: Malerei von Theres Wey // Bilderblock «Dormiens Natura» von Katharina Henking

 

 

Gesteck // 2018

Getrocknetes organisches Material aus Wiesen, Wäldern und Gärten, Äste, Trockenblumen Steckschaum und Steckkitt, Kunststoff, Draht, Klammern // Volumen variabel // Installationsansicht Ausstellung Museümli Buchs SG 

 

 

Arabesque // 2017

Organisches Material, Magnetband, Draht, Klammern // Volumen variabel // Installations- und Detailsansicht Kunsthalle Winterthur // Dezemberausstellung Übersicht 2017

 

 

Arabeske // 2016

Temporäre räumliche Installation // Organisches Material, Magnetband, Draht, Klammern, Volumen variabel // Abb. 1: Seitenwand Kohlezeichnung «Unschuld», 2016 // Installationsansicht Kunsthalle Wil

→ Neu an dieser Inszenierung ist die Verwendung von vergänglichem Naturmaterial: Gesammeltes aus Wald, Wiesen und Gärten, abgestorbene Zimmerpflanzen, Bestandteile von vertrockneten Blumensträussen und anderes Verdorbene. Blätter und Blütenblätter sind in akribischer Handarbeit zu Girlanden aufgezogen sowie Piniennadeln an speziell gebogene Drähte befestigt in Reihen gehängt. Im Kontrast stehen die schwarzglänzenden, feinen, in Bändern gehäkelten alten Tapes von Audiokassetten, die über einzelne Bereiche geworfen sind und teils wie Stacheldraht wirken. Als Hängevorrichtung dienen Lianen, die sich mühelos zu räumlichen Liniengebilden biegen lassen. Dieses temporäre filigrane Werk spielt mit der Vergänglichkeit und wirft hintergründig die Frage auf, wie wir mit unseren Ressourcen verfahren.