Kunsthalle Wil // 2016

«Arabeske» // temporäre räumliche Installation // organisches Material, Magnetband, Draht, Klammern, Volumen variabel // Abb. 1: Seitenwand Kohlezeichnung «Unschuld», 2016

→ Neu an dieser Inszenierung ist die Verwendung von vergänglichem Naturmaterial: Gesammeltes aus Wald, Wiesen und Gärten, abgestorbene Zimmerpflanzen, Bestandteile von vertrockneten Blumensträussen und anderes mehr Verdorbene. Blätter und Blütenblätter sind in akribischer Handarbeit zu Girlanden aufgezogen sowie Piniennadeln an speziell gebogene Drähte befestigt in Reihen gehängt. Im Kontrast stehen die schwarzglänzenden, feinen, zu Bändern verhäkelten alten Tapes von Audiokassetten, die über einzelne Bereiche geworfen sind und teils wie Stacheldraht wirken. Als Hängevorrichtung dienen Lianen, die sich mühelos zu räumlichen Liniengebilden biegen lassen. Dieses temporäre filigrane Werk spielt mit der Vergänglichkeit und wirft hintergründig die Frage auf, wie wir mit unseren Ressourcen verfahren.

 

Zaubergarten // 2014

Ortsbezogene Inszenierungen // Abb. 1 bis 3 «Zaubergarten», geschnittene Sujets, Äste, Draht, Volumen variabel // Abb. 4  «Dschungel», Papierschlangen aus geschrederten Zeichnungen, Papierschnitte, Volumen variabel // Installationsansichten Raum 1 und Raum 2, Kunst im Bauhof, Winterthur, Ausstellung März 2014

→ Teilverwendung des Materials der Ausstellung Transformation – Eine künstlerische Reflexion als räumliche Installation, Kunsthalle Vebikus Schaffhausen, 2013

Transformation // 2013

Vollständiger Titel: «Transformation – Eine künstlerische Reflexion als räumliche Installation» // Fotokarton, z. T. mit Acryllack bestrichen, geschnitten, geschredderte Zeichnungen und Arbeiten auf Papier, Draht, Ventilatoren, Volumen variabel // Wände: ausgewählte Werke aus 20 Jahren // Installationsansichten Kunsthalle Vebikus Schaffhausen, Mai bis Juni 2013

→ Die Hinterfragung des eigenen Schaffens und deren Ansammlung führte hinsichtlich der Vorbereitung dieser Ausstellung zum Entscheid, einen Teil des zeichnerischen Œuvres mit dem Aktenvernichter zu zerstören. Aus den gewonnenen Streifen und Elementen von einst monumentalen Wandpapierschnitten und ornamentalen Anreihungen entstanden neue Gebilde, die zu einem begehbaren Dschungel zusammengeführt und mit kleinen Ventilatoren in leise Bewegung gebracht wurden. Eine Auswahl von Zeichnungen, die diesem Prozesse standhielten, sowie Fundstücke, wurden – als kleine Retrospektive – als  Werkwand inszeniert oder einzeln gesetzt.