Katharina Henking

Geboren 1957 in Winterthur. Bürgerin von St. Gallen, Schaffhausen und Urnäsch

Aufgewachsen im Kanton Thurgau und Raum Winterthur. Längere Aufenthalte in St. Gallen und Deutschland

Lebt und arbeitet seit Anfang 1991 in Winterthur

1975 bis 1976 gestalterischer Vorkurs, Schule für Gestaltung St. Gallen
1976 bis 1980 Studium an der Grafikfachklass, Schule für Gestaltung St. Gallen 

1982 Abstecher in den Ausdruckstanz mit Besuch der Sigurd Leeder School of Dance in Herisau

Tritt 1979 erstmals mit Jazzplakaten in St. Gallen an die Öffentlichkeit
1980 erste Teilnahme an verschiedenen Aktionen Raum St. Gallen, Kanton Appenzell
Ab 1983 regelmässig an Ausstellungen vertreten (siehe → Ausstellungen)

Seit 1995 Einladung an diverse Wettbewerbe und Ausführungen verschiedenen Kunst- und Bau-Projekten (→ noch nicht auf Website)

1996 → Werkbeitrag des Kantons Zürich
1997 → Werkbeitrag des Kantons Zürich
1999 → Werkbeitrag der Esther Matossi-Stiftung
2011 → Kunstpreis der Carl Heinrich Ernst-Kunststiftung Winterthur
2017 → Vergabe Berlin- Atelierstipendium der Stadt Winterthur, Februar bis Juli 2018

2006 bis 2007 kuratorische Mitarbeit oxyd Kunsträume, 2011 bis 2013 Raiffeisen Kunstforum, Winterthur

2007 Mitbegründung und seit 2011 Leitung der Gesprächsreihe Café des Arts Winterthur in Kollaboration mit der Kunsthalle Winterthur ⟶ www.cafe-des-arts-winterthur.ch

Seit 1996 Mitglied der Künstlergruppe Winterthur. 1998 bis 2011 Vorstandstätigkeit, 2000 bis 2009 Leitung der Geschäftsstelle ⟶ www.kuenstlergruppe.ch

Seit 1998 Mitglied der Visarte Sektion Zürich ⟶ www.visarte.ch

Von 2013 bis 2017 Mitglied der städtischen Kunstkommission Winterthur

Seit 1993 Werke in den Kunstsammlungen der Stadt La Chaux-des-Fonds, der Stadt Winterthur, des Kantons und der Stadt Zürich, der Crédit Suisse und der UBS, Hotel Park Hyatt, Zürich, Kunstmuseum Bern

 

Werkentwicklung

Seit Beginn des künstlerischen Schaffens in den 1980-Jahren Entwicklung eines vielschichtigen Werks, das die übergeordneten Begriffe «Arbeiten» auf Papier und «Zeichnung» in verschiedenen Techniken und Richtungen auslotet und geprägt ist von einer unentwegten Experimentierlust.

Der Papierschnitt – ein in der Machart radikaleres Gestaltungsmittel – gewinnt in den 1990-Jahren an Bedeutung. Die in dieser Technik entwickelten und meist direkt auf die Wand applizierten Werke sind oft raumsprengend und durchbrechen architektonische Setzungen.

Inhaltlich kreisen die Arbeiten vorwiegend um Themen der Gewalt, Bedrohung und die Verlorenheit des Individuums, meist unter dem Deckmantel einer «schönen» Fassade.

Bis 2013 entstehen vereinzelt skulpturale Werke. Nach einer künstlerischen Zäsur gehört das dreidimensionale Schaffen inzwischen zum festen Repertoire. Die räumlichen Inszenierungen und Hängeskulpturen oszillieren je nach Umsetzung zwischen Zeichnung und Skulptur, Fläche und Raum, minimaler Strenge und organischem Gewächs.

In jüngster Zeit erweitert Fundmaterial aus dem alltäglichen Umfeld und der Natur als reichste Materialquelle den Werkstoff Papier.